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Vredestein – Niederländische Reifentradition seit über 100 Jahren

Das Unternehmen Vredestein ist ein Urgestein der europäischen Reifen- und Gummiindustrie. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1908 zurück. Nur ein Jahr später ließ sein Gründer Emile Louis Constant Schiff aus einem kleinen Gummi-Spezialisten, den er übernommen hatte, dann die NV Rubberfabriek Vredestein entstehen. Dort produzierte er die verschiedensten Gummiprodukte vom Bodenbelag bis zum Stiefel, aber auch bereits Fahrradreifen und 1912 einen frühen Pkw-Reifen. Wenige Jahre später fiel fast die gesamte Fabrik einem Brand zum Opfer, 1934 gelingt aber wieder der Neustart als Fahrradreifenhersteller.

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Immer innovativ


Dieser Rückschlag und auch der bald folgende Krieg konnten weder Schiffer noch das Unternehmen Vredestein lange ausbremsen. In Zusammenarbeit mit dem US-Reifenhersteller B.F. Goodrich gelang 1946 die erneute Wiederbelebung und das bis heute aktive Vredestein Werk in Enschede erlebte seine Grundsteinlegung. Schnell nahmen die Niederländer von hier aus eine Vorreiterrolle in Europas Reifenindustrie ein. 1952 erschien der erste selbst entwickelte Pkw-Reifen, 1955 zählte man zu den ersten Anbietern schlauchloser Reifen und ließ schon 1965 den ersten Vredestein Winterreifen folgen.

Auch in den folgenden Jahrzehnten brachte Vredestein immer neue Innovationen auf den Markt – für die eigenen Reifen und oft auch gleich als Vorreiter der ganzen Branche. Das beste Beispiel dafür ist der 1995er Vredestein Snowtrak Winterreifen, dem ersten Reifen überhaupt mit hohem Silica-Anteil in der Lauffläche. Der Einsatz dieser Kieselsäure verbessert Rollwiderstand und Nasshaftung oder sorgt für eine höhere Laufleistung und ist heute längst zum industrieweiten Reifenstandard geworden.

Dazu eröffnete Vredestein immer neue Geschäftsfelder. So stieg man in die Produktion von Traktorreifen ein, entwickelte spezielle Reifen-Modelle für Oldtimer und zeigte auch mehr und mehr Ultra-Hochleistungsreifen bis hin zum Winterreifen mit Geschwindigkeitsindex Y, der Fahrten bei über 300 Stundenkilometer erlaubt.

Apollo Vredestein


Wie schwierig das globale Reifengeschäft ist, zeigt sich gut an einem Unternehmen wie Vredestein, das immer zu den technologischen Vorreitern im Reifenbereich gehörte. Denn die Ölkrise der Siebzigerjahre machte dennoch eine Übernahme von fast der Hälfte der Vredestein Aktien durch den niederländischen Staat erforderlich. Erst fünfzehn Jahre später wagte man wieder die vollständige Privatisierung.

Vredestein agierte danach weiter sehr erfolgreich im Reifengeschäft, wurde aber 2009 vom indischen Reifenhersteller Apollo Tyres übernommen und firmiert seitdem als Apollo Vredestein. Ansonsten hat sich wenig geändert – das Werk in Enschede bildet nach wie vor den Mittelpunkt von Vredestein, wurde jüngst sogar erweitert und produziert jährlich rund sechs Millionen Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen. Einzig Zweiradreifen oder Reifen für die Landwirtschaft entstehen nun überwiegend in Indien und Fernost.

(1) Angezeigte Preise gelten pro Stück und inklusive Mehrwertsteuer. Online Preise können gegenüber Filialpreisen abweichen. Bei der Hinzunahme von Reifen in den Warenkorb, wird automatisch eine kostenpflichtige Montage Ihrem Warenkorb hinzugefügt. Diese können Sie auf Wunsch manuell aus dem Warenkorb zu jeder Zeit entfernen.

(3) Verfügbarkeit des Artikels. Artikel, die mit 'verfügbar' gekennzeichnet sind, sind nach 5 Tagen abholfähig. Aufgrund von Abverkäufen und Bestandsänderungen bei Zulieferbetrieben kann es hier im Einzelfall zu Abweichungen kommen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.